Manuelle / Osteopathische Medizin

Dr. medic. (RO) Michael Luister

Dr. medic (RO) Michael Luister
Barbarossaplatz 10
50674 Köln

Praxiszeiten / Bestellpraxis:
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Manuelle / Osteopathische Medizin in Köln

Die Manuelle Therapie ist so alt wie die Menschheit.

Schon Hippokrates (469–377 v. Chr.) entwickelte auf Kos die „hippokratische Einrenkbank“. Seit 1976 wird die Manuelle Medizin/Chirotherapie als Zusatzbezeichnung in Deutschland anerkannt und kann von Ärzten und Physiotherapeuten durch Prüfung erworben werden.

Grundlagen der Manuellen Therapie/Chirotherapie sind spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken mit dem Ziel: Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.

Die Osteopathie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert in Amerika entwickelt.

Der Arzt Dr. Andew Tayler Still (1828–1917) macht die Beobachtung, dass der Mensch eine Einheit aus Körper, Geist und Seele ist. Es entwickelte dadurch ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit. In Deutschland wird die Osteopathie von Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern angeboten.

Die Osteopathie geht von der Annahme aus, „dass jeder Körper in der Lage ist, sich selber zu heilen. Voraussetzung ist, dass alle Strukturen gut versorgt und gut beweglich sind“. Das heißt, jedes einzelne Körperteil, jedes Organ benötigt für seine optimale Funktion seine Bewegungsfreiheit.

Grundstörung in der Entstehung körperlicher Beschwerden ist aus Sicht der Osteopathen die Gewebespannung, die dann zu Funktionsstörungen führt. Diese Funktionsstörung, auch somatische Dysfunktion genannt, gilt es zu diagnostizieren und zu behandeln.

Manuelle Therapie und Osteopathie in Deutschland

Die manuelle Therapie/Chirotherapie wird in Deutschland eher durch Manipulationsbehandlungen definiert und die Osteopathie durch Mobilisationsbehandlungen, auch Weichteiltechniken genannt.

Sowohl in Deutschland wie auch international ist die Begriffsabgrenzung zwischen der Manuellen Therapie und der Osteopathie nicht einheitlich und wird durch die einzelnen Gesellschaften bestimmt.

Auch wenn die Manuelle Therapie wie auch die Osteopathie in Deutschland noch als Alternativmedizin angesehen werden, gilt der Grundsatz, dass alle sonstigen schulmedizinischen Erkenntnisse und die diagnostischen Verfahren nicht in Frage gestellt werden.

Richtig eingesetzt sind Manuelle Therapie und Osteopathie keine Alternativmedizin sondern Ergänzungsmedizin.

Persönliche Erfahrung

Als Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin konnte ich dank einer fundierten praktischen Ausbildung in den Kursen der „Vereinigung unabhängiger Manualmediziner und Osteopathen“ die Zusatzbezeichnung Manual Therapie erwerben.

Nach dieser Ausbildung konnte ich meine langjährige klinische Erfahrung in der Diagnostik und Therapie sogenannter „orthopädischer Beschwerden“ nicht nur erfolgreich ergänzen, sondern meine Betrachtungsweise vertiefen und letztendlich verändern.

Ohne das Grundprinzip der Osteopathie in Frage zu stellen „dass jeder Körper in der Lage ist sich selber zu heilen“, musste ich in Folge meiner Erfahrung der letzten 5 Jahre dieses Prinzip für meine Tätigkeit „aufweichen“.

Persönliche Erkenntnisse:

Auf der Basis der Erkenntnis von Travell/Simons „Die meisten Gewebe heilen, wenn sie verletzt sind, die Muskeln müssen lernen“, wird das Grundprinzip der Osteopahie in meiner Tätigkeit nicht in Frage gestellt, sondern ergänzt.

Dank dieser Erkenntnis sowie den manualtherapeutischen und osteopathischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken, konnte ich einen persönlichen Weg zur Diagnostik und Therapie oben genannter Leiden finden, diesen vertiefen und in den letzten fünf Jahren bei Tausenden von Patienten anwenden.

Grundprinzip meiner Tätigkeit

Die meisten Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates von Kopf bis Fuß sind nach meiner langjährigen Erfahrung eine Verkettung von Störungen, indem es einen Auslöser als Ursache gibt und der Rest sind lediglich Folgestörungen. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes von „Software-Störungen“ des Körpers sprechen, welche nach gewissen Mustern ablaufen. Das bedeutet, dass die meisten so genannten „orthopädischen Beschwerden“ eigentlich ein Komplex von Ketten sind, indem es sich um eine „zentrale Störung“ und deren Folgen handelt, unabhängig ob der Patient über einzelne Schmerzen an: Wirbelsäulen, Schultern, Hüften, Knie, Füße … leidet!

Behandelt werden muss immer die Störung und die Kette und nicht allein das schmerzhafte Segment oder Gelenk!

Nach meiner praktischen Erfahrung bestimmen nicht die Techniken der Manuellen Therapie oder Osteopathie den Erfolg, sondern das Verständnis für das System.

 

 
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